Das Unternehmen

Jägerbau aus St. Pölten hat eine lange traditionelle Geschichte, die bis in das Jahr 1924 zurück reicht. Von Anfang an gehen wir mit der Zeit und passen uns Kundenbedürfnissen an.
Wir bauen mit Menschen für Menschen. Ob Industrie oder Eigenheim – das Ziel ist, die Zufriedenheit unserer Kunden.

Firmenportrait

Die Eigentümer Ing. Leopold Pasteiner, Gabriele Straube Schätz, Ing. Christof Mandlbauer und BM Bernhard Sekora leiten gemeinsam das gesamte Unternehmen.
Geschulte und zuverlässige Mitarbeiter – derzeit ca. 250 an der Zahl – bereichern mit Ihrem Engagement und Wissen tatkräftig das Unternehmen. Sie ermöglichen eine professionelle und effiziente Umsetzung aller Bauprojekte.
Das erfahrene Management optimiert Projektabläufe, welche eine qualitativ hochwertige, termin- und fachgerechte Bauausführung zum Ziel haben.
Dynamische Ausführung mit einer straffen Organisation sprechen für die Zufriedenheit unserer Kunden.

Geschichte

Heute präsentiert sich die Jäger GesmbH als ein modernes Bauunternehmen mit jahrzehntelang gesammeltem Knowhow. Tradition kombiniert mit Innovation wird an die Mitarbeiter der Jäger GesmbH weitergegeben und ist der Grundstein für den Erfolg unseres Bauunternehmens.

Im Juni 2012 wird die Geschäftsführung von Frau Gabriele Straube-Schätz und Ing. Leopold Pasteiner an die nächste vielversprechende Generation weitergegeben. Ing. Christof Mandlbauer und BM Ing. Harald Havlicek sind seither als Geschäftsführer für die Geschicke unseres Unternehmens verantwortlich.

2008 wird ein Grundstück im Gewerbegebiet von St. Pölten-Radlberg im Ausmaß von 33.700 m² angekauft. Der Bau des neuen Bürogebäudes und Lagerplatzes wird nach nur 1-jähriger Bauzeit, am 27. November 2009, offiziell eröffnet. Nach 60 Jahren ändert sich die Firmenanschrift – von Kremser Landstraße 24 auf Tiroler Straße 2.

Das betonintesive Bauvorhaben „Geschützte Werkstatt“ veranlasst das Unternehmen, die Betonherstellung selbst in die Hand zu nehmen. 1999 wird in St. Pölten-Spratzern eine mobile Mischanlage errichtet. Das im Jahr 2001 erworbene Grundstück in Ragelsdorf, dient der Schotter- und Kiesgewinnung.

Die Altgesellschafter, BM Jäger und Technischer Rat BM Schätz, vertrauen langjährigen Mitarbeitern des Unternehmens ihr Lebenswerk an. Mit der Übernahme der Geschäftsleitung durch Technischen Rat BM Josef Sekora, Ing. Leopold Pasteiner und Gabriele Straube, wird eine neue Ära eingeläutet.

1988 vergibt die Stadt Wien erstmalig den Stadterneuerungspreis und verleiht dem Unternehmen für die Totalsanierung des „Plattensteinhauses“ in Wien-Leopoldstadt den 1. Platz. Im Jahr 1989 wird mit der Renovierung der Mitterberggasse in Wien-Währing der 2. Preis errungen.

Die Jäger-Verbund-Betriebe, welche die zwischenzeitige Unternehmensstruktur bezeichnete, tritt der Baumeister-Haus-Kooperation bei, welche aus 8 Betrieben besteht. Es wird das Typenhaus-Programm für das Gebiet Niederösterreich übernommen, welches den Bau von schlüsselfertigen Einfamilienhäusern zum Fixpreis, unter dem Namen „BAUMEISTER-HAUS“, anbietet.

300 Beschäftigte, Schließung von Arbeitsgemeinschaften zur Bewältigung von Großbaustellen, Eröffnung der Filiale in Pöggstall, Ankauf der Baufirma Fritz Schoderböck in Wien und Gründung der Filiale in Prukersdorf.

1968 gründet das Unternehmen mit vier österreichischen Baufirmen die „KORING-BAU“, eine Kooperationsgruppe auf der Achse Wien-Salzburg, mit dem Ziel, durch Rationalisierung einen optimalen Baustellenablauf zu erreichen.

Als Alternative zur traditionellen Ziegelbauweise errichtet im Jahr 1970 das Unternehmen, gemeinsam mit dem Kremser Bauunternehmer Schubrig, die „FEBAU-KREMS“ zur Erzeugung von Betonfertigteile für Industrie- und Wohnhausbauten. 1971 schließt sich das Unternehmen dem Arbeitskreis „Mischbau“ an, wo mit Technikern aus der DACH-Region Probleme des Ziegel-Stahlbetonbaues, Fertigteilbereiches und deren Rationalisierung bearbeitet werden.

Der Beschäftigtenstand steigt auf über 200 Mitarbeiter, die Realitätenvermittlung und Gebäudeverwaltung sowie der Handel mit Baustoffen, Eisen und Stahl werden in das Aufgabengebiet eingegliedert. Die Offenheit für die Notwendigkeit von technischen Erneuerungen lässt das Unternehmen bereits 1961 der IFA als aktives Mitglied beitreten. Die konsequente Anwendung der arbeitswissenschaftlichen Methoden bringen eine wesentliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.

Der Tod des Firmengründers am 3. Juli 1947 wird für das Unternehmen zur Existenzfrage: Sohn Rudolf, der als Nachfolger bestimmt war, ist im Krieg gefallen. Sohn Helmut hatte die Fachrichtung Maschinenbau absolviert. Die Gattin, Franziska Jäger, entschließt sich daher, das Unternehmen fortzuführen und stellt 1948 den 32-jährigen Ing. Erich Schätz als ihre rechte Hand ein.

Durch verstärkte Ausbildung von qualifiziertem Fachpersonal, zählt der Betrieb zu den größten Lehrlingsausbildern in der Region St. Pölten. Nach dem Tod von Franziska Jäger, wird der Betrieb in eine Offene Handelsgesellschaft, mit Sohn BM Helmut Jäger und dem bisherigen Geschäftsführer, BM Erich Schätz, umgewandelt.

Rudolf Jäger erlernte wie sein Vater das Mauerhandwerk. 1907 trat er bei der Fa. Richard Frauenfeld in St. Pölten ein und wurde 1911 zum Mitgesellschafter. Er wurde zum Sachverständigen beim K & K Kreisgerichtspräsidium berufen, diese Tradition der gerichtlich beeideten Sachverständigen wird durch BM Helmut Jäger und BM Erich Schätz weitergeführt.

Die Firma Frauenfeld & Jäger wird im Jahr 1915 kriegsbedingt aufgelöst. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft tritt Rudolf Jäger 1919 in die Firma Zeilinger als Geschäftsführer ein. Am selben Standort entsteht 1924 die neue Firma „Zeilinger & Jäger“, wobei BM Zeilinger noch im selben Jahr aus dem Unternehmen ausscheidet.